Weigel-Grauer-Monokausalität
aus dem Mathematischen Nachschlagewerk
„Weigel-Grauer-Determinismus“ leitet hierher weiter.
| Art | Gleichung |
|---|---|
| Andere Namen | Weigel-Grauer-Determinismus |
| Unbekannte | Weigel, Laura |
| Geltungsbereich | alle Wochentage (Mo bis So) |
| Grundeinheit | Spaß \((\Sp)\) |
| Lösung | \(\Wg = \infty\,\Sp^{\,r}\) \(\Lr = \Lsg\,\Sp^{-r}\) |
| Bestimmende Größe | Richtung \(r\) |
| Ausgleich | ein Glas Milch \((M = 1)\) hebt \(\Drg\) auf |
| Stand | 8. November 2026 |
| Verfasser | @Denis |
Die Weigel-Grauer-Monokausalität (auch Weigel-Grauer-Determinismus) ist eine Gleichung mit den beiden Unbekannten Weigel und Laura. Sie gilt an allen sieben Wochentagen. Nach dem Auflösen hängen beide Unbekannten nur noch von einer einzigen Größe ab, der Richtung \(r\). Je nach Richtung ergibt sich für Weigel unendlich Spaß oder unendlich Probleme.[1]
Formel
Die Gleichung lautet für alle Tage aus der Menge \(\{\text{Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa, So}\}\):
Die linke Seite ist ein Produkt aus zwei Vorfaktoren und einem Klammerausdruck. Der Klammerausdruck besteht aus sechs Termen, von denen die ersten drei die Unbekannte Weigel und die letzten drei die Unbekannte Laura enthalten. Die rechte Seite besteht aus einem Sinusterm, einer unendlichen Reihe und der Drg.-Komponente, die von einem Glas Milch wieder aufgehoben wird.
Bezeichnungen
In der Gleichung werden folgende Bezeichnungen verwendet:
| Symbol | Bezeichnung | Bedeutung |
|---|---|---|
| \(\forall\) | Allquantor | „für alle“; die Gleichung gilt an jedem Wochentag |
| \(\text{Tag}\) | Laufvariable | durchläuft die Wochentage Mo bis So |
| \(\Wg\), \(\Lr\) | Unbekannte | die Größen, nach denen aufgelöst wird |
| \(\Dtag\) | Weiglische Konstante | Laune des Tages; montags fast null, freitags sehr groß |
| \(\sigma\) | Selbstlosigkeits-Konstante | wird mit dem Eigennutz potenziert |
| \(\text{Eigennutz}\) | Exponent | bei echter Selbstlosigkeit gleich null |
| \(\Sp\) | Spaß | Grundeinheit der Gleichung |
| \(\Lsg\) | Lösung aller Probleme | nach ihrer Anwendung sind genau 0 Probleme übrig |
| \(r\) | Richtung | \(r = 1\): richtig herum; \(r = -1\): falschrum |
| \(\infty\) | Unendlich | wird formal wie eine Zahl behandelt[2] |
| \(\Pose_n\) | n-te Pose | die n-te coole Pose beim Aura Farming |
| \(\Aura\) | Aura-Farming-Konstante | sichtbare Anstrengung; bei echtem Aura Farming gleich null |
| \(\Drg\) | Drg.-Komponente | darf jeden beliebigen Wert haben |
| \(M\) | Glas Milch | genau ein Glas, also \(M = 1\); hebt die Drg.-Komponente auf |
Weiglisches Grundgesetz
Das Weiglische Grundgesetz legt fest, dass Probleme der Kehrwert von Spaß sind:
Ein Ausdruck der Form \(\Sp^{-1}\) wird daher als Problem gelesen.
Richtung
Die Richtung \(r\) tritt nur im Exponenten der Einheit \(\Sp\) auf. Da ein Exponent von −1 den Kehrwert bedeutet, vertauscht ein Vorzeichenwechsel von \(r\) Spaß und Probleme:
| Ausdruck | \(r = 1\) | \(r = -1\) |
|---|---|---|
| \(\Sp^{\,r}\) | \(\Sp\) (Spaß) | \(\Sp^{-1}\) (Problem) |
| \(\Sp^{-r}\) | \(\Sp^{-1}\) (Problem) | \(\Sp\) (Spaß) |
Auflösung
Die Auflösung erfolgt in sieben Schritten. In den Schritten 1 bis 5 werden die Vorfaktoren und die rechte Seite vereinfacht, in den Schritten 6 und 7 wird nach den Unbekannten aufgelöst.
Vorfaktoren
Schritt 1. Der Bruch unter der Wurzel enthält im Zähler und im Nenner dieselbe Größe. Da \(\Dtag\) an keinem Tag gleich null ist, auch nicht montags, gilt:
Schritt 2. Bei echter Selbstlosigkeit ist der Eigennutz gleich null. Damit gilt:[3]
Rechte Seite
Schritt 3. Der Sinus von \(\pi\) ist null:
Schritt 4. Bei echtem Aura Farming ist \(\Aura = 0\). Jeder Summand der Reihe ist damit null, unabhängig vom Wert der jeweiligen Pose:
Schritt 5. Es wird genau ein Glas Milch getrunken, also \(M = 1\). Die Drg.-Komponente hebt sich damit auf, unabhängig von ihrem Wert:
Nach Einsetzen der Schritte 1 bis 5 verbleibt:
Binomische Formel
Schritt 6. Die ersten drei und die letzten drei Terme haben jeweils die Form der zweiten binomischen Formel
Die Zuordnung ist wie folgt:
| Teil | \(a\) | \(b\) | \(2ab\) | \(b^2\) |
|---|---|---|---|---|
| Weigel | \(\Wg\) | \(\infty\,\Sp^{\,r}\) | \(2\,\Wg\cdot\infty\,\Sp^{\,r}\) | \(\infty^2\,\Sp^{\,2r}\) |
| Laura | \(\Lr\) | \(\Lsg\,\Sp^{-r}\) | \(2\,\Lr\,\Lsg\,\Sp^{-r}\) | \(\Lsg^2\,\Sp^{-2r}\) |
Verwendet wird außerdem die Potenzregel \((\Sp^{\,r})^2=\Sp^{\,2r}\). Es folgt:
Bestimmung der Unbekannten
Schritt 7. Quadrate reeller Zahlen sind nicht negativ.[4] Eine Summe zweier nichtnegativer Zahlen ist genau dann null, wenn beide Summanden null sind. Daraus folgt
und somit
Ergebnis
Durch Einsetzen der beiden möglichen Werte von \(r\) ergibt sich:
| Richtig herum (\(r = 1\)) | Falschrum (\(r = -1\)) | |
|---|---|---|
| Weigel | \(\infty\,\Sp\): ∞ Spaß | \(\infty\,\Sp^{-1}\): ∞ Probleme |
| Laura | \(\Lsg\,\Sp^{-1}\): \(\Lsg\), die Lösung aller Probleme | \(\Lsg\,\Sp\): 0 Spaß |
Im Fall \(r = 1\) ist \(\Sp^{-1}\) nach dem Weiglischen Grundgesetz ein Problem. Laura entspricht damit der Lösung, angewendet auf die Probleme. Im Fall \(r = -1\) wirkt die Lösung auf den Spaß statt auf die Probleme. Da nach ihrer Anwendung genau null übrig bleibt, ergibt sich 0 Spaß.
Deutung
Die Bezeichnung Monokausalität bezieht sich darauf, dass das Ergebnis nur von einer einzigen wählbaren Größe abhängt, der Richtung \(r\). Die Weiglische Konstante, die Selbstlosigkeits-Konstante, der Sinusterm, die Posen und die Drg.-Komponente entfallen beim Auflösen vollständig.
Die Bezeichnung Determinismus bezieht sich darauf, dass Weigel und Laura durch die Wahl von \(r\) eindeutig festgelegt sind. Beide Unbekannten hängen dabei von derselben Richtung ab. Für \(r = 1\) ergeben sich für beide günstige Werte, für \(r = -1\) für beide ungünstige.
Voraussetzungen
Die Auflösung setzt folgende Bedingungen voraus:
- \(\Dtag \neq 0\) an allen Tagen. Wäre \(D_{\text{Mo}}\) exakt null, wäre der Bruch in Schritt 1 als \(0/0\) nicht definiert.
- \(\Aura = 0\). Ist \(\Aura > 0\), so ist die rechte Seite positiv. Eine Summe zweier Quadrate kann auf unendlich viele Arten einen positiven Wert annehmen. Weigel und Laura wären dann nicht eindeutig bestimmt.
- \(M = 1\), also genau ein Glas Milch. Bei \(M = 2\) bliebe auf der rechten Seite \(-\Drg\) übrig, bei \(M = 0\) die ganze Drg.-Komponente. Die rechte Seite wäre dann nur für \(\Drg = 0\) null.
- \(\Drg\) ist eine reelle Zahl. Wäre \(\Drg = \infty\), stünde in Schritt 5 der nicht definierte Ausdruck \(\infty - \infty\).
- \(\sigma^{\,\text{Eigennutz}} \neq 0\). Ein Eigennutz von genau null ist für das Ergebnis nicht zwingend erforderlich. Solange der Faktor ungleich null ist, muss der Klammerausdruck trotzdem null sein.
- Weigel und Laura sind reell. In den komplexen Zahlen gilt etwa \(1^2 + i^2 = 0\), obwohl keiner der Summanden null ist. Schritt 7 wäre dann nicht anwendbar.
Quelltext
LaTeX-Quelltext der Gleichung:
\forall\ \text{Tag} \in \{\text{Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa, So}\}:
\sqrt{\frac{D_{\text{Tag}}}{D_{\text{Tag}}}}\cdot\sigma^{\,\text{Eigennutz}}\cdot\Big(\text{Weigel}^2 - 2\,\text{Weigel}\cdot\infty\,\mathcal{S}^{\,r} + \infty^2\,\mathcal{S}^{\,2r} + \text{Laura}^2 - 2\,\text{Laura}\,\mathcal{L}(P)\,\mathcal{S}^{-r} + \mathcal{L}(P)^2\,\mathcal{S}^{-2r}\Big)
= \sin(\pi) + \sum_{n=1}^{\infty} \text{Pose}_n \cdot \mathcal{A} + \text{Drg.} - M\cdot\text{Drg.}
Anmerkungen
- ↑ Formelblatt „Die Weigel-Grauer-Monokausalität“, @Denis, Stand 8. November 2026.
- ↑ \(\infty\) ist keine reelle Zahl. Ausdrücke wie \(\infty^2\) sind dort nicht definiert. Für die Auflösung wird nur die Regel \(\infty^2\,\Sp^{\,2r}=(\infty\,\Sp^{\,r})^2\) benötigt.
- ↑ Dies gilt für jedes \(\sigma \neq 0\), nach gängiger Konvention \((0^0 = 1)\) auch für \(\sigma = 0\).
- ↑ Vorausgesetzt wird, dass Weigel und Laura reelle Größen sind, siehe Abschnitt Voraussetzungen.